Kategorie: Veranstaltung

Zusammen fährst du weniger allein!

Geteilte Straße = schönere Straße

Das ist wie Fahrradfahren… also einfach!
Aber mit viel Verkehr, fehlenden Radwegen und ein bisschen Angst im Nacken dann doch nicht so simpel.

Daher bieten wir Radfahr-Anfänger:innen eine kleine geführte Radtour durch den echten Verkehr an. Ziel: Entspannt & frei durch die Stadt fahren, typische Gefahren erkennen & ein Eis essen.

Klingt gut? Dann fahr mit!
Wann: 5.7.2019 um 17.30 Uhr
Dauer: ca. 2,5h
Treffpunkt: bei uns / Berliner Str. 28

Bitte vorher anmelden! Rad & ggf. Helm mitbringen!

Kennst du…?

…die Friedrichstadt? Da gibt’s doch nur große Straßen, Hundescheiße und die Erdbeere am Bahnhof!
Die spannenden, verborgenen und absurden Ort dieses Stadtteils wollen wir auf einer kleinen Tour mit dem Fahrrad (natürlich!) entdecken. Sachkundige Kenner der Straße und der Hinterhöfe werden euch einen kleinen Einblick in diese Welt geben.
Wir treffen uns am Donnerstag, 9. Mai um 17.30 Uhr am Bhf. Mitte (an den ehemaligen »Roten Steinen«). Gegen 20 Uhr landen wir dann in der »Rösslstube«, um ein Ausklangsgetränk zu uns zu nehmen. Bringt eure Räder mit!

Auswertung Kneipenquiz²

Ein enges Feld – Ausreißversuche wurden direkt mit Wissensattacken gekontert.

Eine Weile ist’s schon noch her – doch diese Jagd um die Rote Laterne wird wohl noch länger im Gedächtnis bleiben. Wir erinnern uns – bei der Tour de France erhält auch der letzte Fahrer einen Preis. Immerhin 8000 € und die begehrte »Rote Laterne«. Über diese Auszeichnung sagen sich die Fahrer: Du fährst nicht um sie, sie kommt einfach zu dir.
In unserem Fall war es etwas anders: Die Rösslstube war wieder rammelvoll, 10 Teams gingen an den Start. Die namentlichen Stilblüten trieben bunt aus – von CroMoSapiens über Die SUV-Fahrer zu Kettenfrostschutzmittelentfernerspray war alles dabei. Das Konzept war traditionell – 3 Runden á 15 Fragen, 3 Sieger, Cocktails für die Rundensieger – doch dieses Mal wurden nicht nur die Besten prämiert, sondern auch die schlechteste Mannschaft. Und so spielte besagtes Team Kettenfrostschutzmittelentfernerspray knallhart um den letzten Platz. Fast wären sie gescheitert, weil sie qua Kreativ-Punkt-Vergabe in Runde 2 volle Punktzahl erreichten. So beantworteten sie die Frage „Wie viele Liter Flüssigkeit trinkt ein Radrennfahrer während einer Tour-de-France-Etappe?“ mit 4 Liter Bier, 3 Kurze. Auch schön: „Demnächst soll an Kreuzungen ein neues Verkehrszeichen in 9 deutschen Städten getestet werden. Welches?“ Autofahrer bitte schieben (inkl. Zeichnung).
Die Suppenschüssel aus Porzellan, gefüllt mit Fahrrad-Fruchtgummi ging am Ende an das Team „Die Reifenzerstecher“, erfreulich dicht gefolgt von den „CroMoSapiens“ auf Platz 2, prämiert mit mehreren Flaschen Radler. Der Pokal steht jetzt im »Ross« und zum nächsten Kneipenquiz geht er hoffentlich als Wandertrophäe weiter in andere ölbeschmierte Hände.
Die Materialien zum Nachspielen findet ihr hier:

Kneipenquiz »Rädslhaftes²«

Auf in die zweite Runde! Knobeln, Raten, Cocktails trinken!

Am Dienstag, 22.1. um 20 Uhr!

Schöne, absurde und knifflige Fragen rund ums Fahrrad und auch andere Formen von Verkehr und Mobilität. Über 3 Runden zu 8 Kategorien könnt ihr euer Fach-, Absurd- und Nerdwissen zur Geltung bringen.
Die Rundensieger erhalten wie gehabt frisch gemixte Cocktails von der Bar. 

Pro Team können 4 Personen teilnehmen!
Anmeldung! Per Mail, PM bei Facebook oder persönlich im Laden!

»Ross« goes »Rössl« – Gastgeber ist die wunderbare »Rösslstube« auf der Friedrichstr. 37.

Geschenke geschraubt!

Die Kramkisten wurden gesichtet, der Metallschrott geplündert, die Leimflasche in Anschlag gebracht und dann ging’s los – erst ein Probebasteln, um schon mal erste Möglichkeiten auszuloten. Und tags drauf kamen zwei Dutzend Bastelwillige, um alten Ketten neues Leben einzuhauchen. 
So entstanden Traumfänger, verstellbare Spanngurte á la Christian Kuhtz (Einfälle statt Abfälle), Garderobenhaken und viele, viele Kerzenständer. Unsere Kollektion an SingleSpeed-Ritzeln ist jetzt auf jeden Fall kleiner. Wenn ihr Anleitungen für die Sachen wollt, schickt uns einfach eine Nachricht. Wir werden die Veranstaltung bei passender Gelegenheit sicher wiederholen. Ostern kommt bestimmt. 😉
Vielen Dank an Fares für die schicken Fotos! 

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Balance-Akt auf dem Parkplatz

Es ist schon etwas her – aber wir hoffen, dass unserer 1. Frauen-Fahrkurs am 7.10. immer noch einiges in Bewegung hält.  
Zehn Frauen aus Syrien, Afghanistan, Armenien und dem Iran besuchten uns an einem grau-trüben Sonntag in unserer Werkstatt, um das Fahrradfahren zu erlernen. Wie es sich für einen deutschen Kurs gehört, begannen wir mit Theorie: Rechts-Vor-Links, Ampelregeln, wichtige Verkehrsschilder, toter Winkel… und danach ging’s zur Praxis und den bereits wartenden Rössern vor der Werkstatt.
Unter Gekicher wurden Sättel eingestellt, Helme aufgesetzt (oder auch nicht – aus Rücksicht auf die Frisur), Schlösser angebracht und schon mal Schieben geübt. 
Und wo kann man Fahrradfahren üben, ohne Gefahr zu laufen, an die heiß-geliebten Automobile zu rammeln, die überall rum stehen? Na klar – auf einem Riesenparkplatz eines bekannten Lebensmittelhändlers. 
Dort angekommen begannen wir mit einer kleinen Aufwärm-Übung, um die kühlen Muskeln und Knochen für die kommende Herausforderung aufzuwecken. Danach wurden wir alle erstmal wieder zu  Kindern: Pedale abschrauben und dann Laufrad fahren, um das Balancieren zu lernen. Dann Bremsen, Rollern, Anfahren, Kurvenfahren, Handzeichen geben (Kurskonzept). 
Fahren konnten am Ende aber alle – manche sicher, andere noch mit Übungsbedarf. 
Ein erwachsener Sohn, der während des Kurses vorbeischaute, meinte mit Blick auf seine Mutter sehr stolz: »Meine Mama, schon über 60 und ist noch nie Radgefahren. Und jetzt macht sie das!« 
Was will man mehr?
Im April und Mai 2019 wird es einen zweiten Kurs geben. Wer Interesse hat teilzunehmen, Fahrräder spenden  (kleine Damenräder 24″ oder 26 „) oder helfen möchte, melde sich gern bei uns.

Geschenke – Schrauben

Für Familien, Upcycling-Freunde und Radl-Nerds.
Freitag, 7.12. von 14 – 18 Uhr! // Friday, 7th of Decembre, 2 – 6 p.m.

Wir bauen aus alten, kaputten Fahrradteilen kleine, schöne und  manchmal auch nützliche Geschenke. 
Kerzenständer, Tee-Stövchen, Fensterbilder, Gürtel und was euch sonst so einfällt. Bringt gern eure Ideen und Materialien mit. 
Kostenfrei & ohne Anmeldung!

For Families, Upcycling-Aficionad@s and Bike nerds
We using old, broken bike parts for creating small, nice and even sometimes useful presents, e.g. candleholders, teapot warmers, belts, window pics and what’s coming into our minds. If you want bring your own materials and ideas.
Free & an without pre-reg!

Enträdslt – Auswertung des Kneipenquiz

Zwar ist’s schon etwas her – aber die Erinnerung daran zaubert immer noch ein Grinsen in unsere Gesichter: Die »Rösslstube« war rappelvoll zum fahrradbezogen Kneipenquiz Mitte September. Sieben grandiose Teams durchstreiften mit uns nützliches und nutzloses Fahrradwissen, wurden zum wilden Spekulieren und Finden kreativer Lösungen genötigt. So antwortete »Das Radler« auf die Frage nach dem diesjährigen Tour-de-France-Sieger: »Bayer, Schering, BASF.« und bekam dafür auch prompt einen Punkt zugesprochen. Eine ähnlich gesellschaftskritische Antwort kam auf die Fragen nach der Höhe des Preisgeld für das Frauen-Rennen »La Course«: Ein Gutschein für’s Decathlon…

In 3 Runden wurden über mehr als 3 Stunden bis tief in die Nacht gespielt. Schon nach der ersten Runde kristallierte sich das Ausreißerteam »Rad up!« heraus. Es wurde zwar immer wieder von den Teams »Kurbelklopfklotz«, »Wilde Heide« und »Kommado Jan Ullrich« attackiert, konnte sich aber sowohl alle Runden- und als den Gesamtsieg sichern.

Für jeden Rundensieg kredenzte der Barmann der »Rösslstube« für alle Teammitglieder Cocktails. Interessanterweise wurde die Punktausbeute fast aller Teams mit jeder Runde niedriger – ob’s wohl am Alkohol lag?
Entgegen aller Unkenrufe waren die Teams im Bereich »Recht« besonders treffsicher. So wussten fast alle genau zu sagen, wann ein Rad StVzO-gerecht ist und immerhin 4 von 7 Teams kannten die Promille-Grenze für Radler (1,6). Das die Handynutzung auf dem Rad teurer ist als Falschparken auf dem Radweg – wussten alle… 

Lustig war’s, lehrreich sowieso – und der Bitte nach einer zweiten Auflage kommen wir – so alles gut läuft – Anfang des nächsten Jahres nach.

Quiz verpasst? Kein Problem – Hier gibt’s alle Unterlagen zum Nachspielen oder Weiterbilden!
Bei Fragen sprecht uns gern an!

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Umtriebige Rösser in Feierlaune

Ab und zu wollen wir auch ausreiten – und unsere schönen Rostlauben stolz auf der Straße präsentieren. Und so haben wir in den letzten Wochen jede Menge Gelegenheiten wahrgenommen, um unsere wunderbare Werkstatt bekannter zu machen, für eine bessere Welt zu radeln oder einfach nur zu feiern.

Los ging’s mit dem Markt der Utopien vom Umundu-Festival. Hier waren wir mit mobiler Werkstatt, Fahrradkino und fahrradbetriebenen Smoothie-Mixer samt containertem Obst am Start. Leider haben wir da keine Fotos gemacht – passiert ist es trotzdem. 😉
Das Umundu-Festvial hat dieses Jahr den feinen Titel »Utopie« und beginnt am 28.9. mit einem Symposium zum Thema um sich dann vom 1.-6.10. in eine wunder-volle Festival-Woche zu ergießen. Hingehen lohnt… träumen muss ja ooch gemacht werden.

Mit nur kurzer Pause radelten wir dann am 31.8. bei der 2. Dresdner Radnacht mit – mit xzy-Lastenrad, Foodsharing-Kisten, schicken Schürzen und 20 super-entspannten Radkilometern durch die Stadt.
Meine schönsten Momente: Große Lücke im Korso, ich ruf den Leuten vom ImNu-Kurierkollektiv zu – „Fahrt schneller!“… und was macht ein Fahrradkurier, wenn du ihm „Schneller!“ zurufst? Er fährt schneller! 😀 Und die Erkenntnis – eigentlich brauche ich keine Fahrradwege – ein freie Straße reicht mir vollkommen. 

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Und zu guter Letzt: Ein wunderbares Friedrichstadt-Fest! Mit Fahrradkino, Lastenrad-Probefahren und jede Menge anderer toller Stände. Vor allem ist mal wieder aufgefallen, wie anstrengend das ist einen Fernseher zu betreiben – wenn man wirklich immer selbst Radeln müsste, um den benötigten Strom bereitzustellen, wären Kino-Abend zuhause allein nur für sehr sportliche Menschen was. Das genutzte Fahrradkino der Pedalfaktur braucht wenigstens 100 Watt, damit der Akku geladen wird und auch mal ’ne kurze Keks-Pause eingelegt werden kann, ohne dass der Monitor schwarz wird. Da bekommt der Director’s Cut von Herr der Ringe gleich noch eine ganz andere Herausforderung.

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