Ausgrabungen in der »Zone«

Hui – wir standen die Tage soviel an der Werkbank und waren in der Weltgeschichte unterwegs – da blieb kaum Zeit für das überaus wichtige virtuelle Leben. Aber nun gibt’s einen kurzen Abklatsch der bewegenden letzten Wochen – in bester Reiseblogmanier. 😉

3m³ Fahrradteile
Vor einigen Wochen rief ein blond-gelockter Jüngling bei uns an (…) und meinte er hätte 3m³ Fahrradteile zusammen gesammelt, die er uns gern spenden würde, weil die aktuelle Wohnung (aka Garage) dieses »Schatzes« geräumt werden muss. Diesem Ruf folgend, machten wir uns an einem verregneten Montagmorgen auf nach Bautzen, zu unserer ersten Dienstreise, um die 3m³ zu besichtigen und zu bergen.
Gegen 10 Uhr standen wir vor den Garagentoren – mit dem Hinweis: »Den zweiten Türflügel könnt ihr erst aufmachen, wenn ihr den Kram, der dahinter klemmt, weggeräumt habt. (…).«

Archäologie für Fahrradfans

Vor uns standen also Kisten über Kisten mit allem, was der »Zonenrad«-Fan sich wünschen kann – ungefahrene Diamant-Gabeln mit Original-Preisschild (EVP: 15,65 Mark), Kisten auseinander gebauter Räder, sicher verpackt in alte Zeitungen usw. usf.

Fachsimpelei der Zonenrad-Fans
Originalverpackt, ungenutzt.

Es war ein bisschen wie Ostern. 
Wir räumten, kramten, sortierten aus – und nach ca. 3h konnte man die große Garage wieder zu 2/3 betreten, der T4-Bus war vollgeladen und waren wir soweit fertig. Leer war die Garage aber noch lange nicht.

Im »Ross« angekommen, wurde kurz drauf der erste »Pneumant Sprint«-Reifen an ein altes Kettler-Sportrad angebaut. Eine feine Form der Wiedervereinigung. Danke an Chefchen und Stefan für die grandiose Teile-Spende!

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